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| Bücher |
| Lexikon der Film- und Fernsehsynchronisation |
| Von Thomas Bräutigam, erschienen im Lexikon Imprint Verlag, knapp 500 Seiten. Mein allerliebstes Filmbuch, da ich doch vehementer Verfechter der deutschen Synchronkunst bin. Zu unerwartet vielen bedeutenden Filmen - und auch Serien! - finden sich hier die Namen derer, die den Leinwand- und Bildschirmcharakteren ihre stimmliche Seele verliehen! |
| 06.04.2004 |
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| Der moenti |
| Applaudieren |
| Da kann man natürlich geteilter Meinung sein, und man kann es als blödsinnig abtun, den Menschen Beifall zu geben, die es in dem Moment nicht hören können. Meines Erachtens verhält es sich jedoch anders: wenn wir uns gehen lassen, wenn wir dem Impuls nachgeben, während einer guten Szene oder am Ende eines großartigen Filmes (etwa "Dogville") zu applaudieren, so macht es auch für die anderen Zuschauer das Filmerlebnis intensiver. Sie bekommen unmittelbar Ihre Begeisterung ab und können sich mit Ihnen freuen oder Ihnen nach dem Kinobesuch widersprechen. - Ich bin dafür, dass der Applaus im Kinosaal wieder salonfähig gemacht wird und scheue mich nicht, damit bei passender Gelegenheit voran zu gehen. |
| 09.11.2003 |
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| Der moenti |
| Auswahl des Sitzplatzes |
| Ihr Herdentrieb bringt Sie dazu, sich beim Betreten des fast leeren Kinosaales ganz in die Nähe der dort schon Sitzenden zu platzieren, am besten direkt vor oder hinter ihnen. Das mag Ihnen kuschelig oder gesellig vorkommen. Für den wachen Genuss eines Kinofilmes ist es jedoch nicht dienlich. I. d. Regel fangen Menschen bei Beginn des Filmes an zu reden oder ihre Haribo-Tütchen umständlich auf zu machen. Schützen Sie sich davor, indem Sie die diagonal gegenüberliegende Raumecke der schon im Raum Sitzenden wählen. Schützen Sie auch andere vor sich... Mit der Wahl eines Sitzplatzes in Ausgang-Nähe ermöglichen Sie sich nicht bloß den spontanen wie unauffälligen Gang zur Toilette zwischendurch, nein, Sie übernehmen auch eine Verantwortung für den Rest der Zuschauer! Warum? Ganz einfach. I. d. Regel sind Vorführer gerne schlampig und gleichgültig und versauen uns den Großteil der Vorführung mit verrutschtem Bildstrich, falschem Projektor-Objektiv, zu leisem oder zu lautem Ton oder einer leichten Unschärfe. Sitzen Sie in Ausgangnähe, haben Sie diese Aspekte der Vorführung Wachhundartig und mit Argusaugen zu überprüfen und, wenn nötig, unverzüglich Abhilfe zu schaffen. Sollten Sie keine Lust auf diese Aufgabe haben, nehmen Sie besser einen anderen Platz in Anspruch. |
| 17.09.2003 |
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| Der Moenti |
| Beine übereinander schlagen |
| Sie sitzen in Ihrem Sessel und der Film hat gerade begonnen. Sie schlagen die Beine übereinander und streifen dabei den Vordersitz. Das kann passieren! WENN es jedoch passiert, merken Sie bitte auf! In der Regel ist der Sitzplatz vor Ihnen besetzt mit einem Menschen, der körperlich zu fühlen imstande ist, auch Erschütterungen der kleinsten Art. Sie sollten nicht davon ausgehen, dass der oder die Ihren Tritten gleichgültig oder gar mit freudiger Erwartung gegenüber steht, nein, der Tritt an sich stört! Achten Sie also nach dem ersten Trampeln gegen einen Sitz vor Ihnen darauf, dass Sie Ihre Beine tunlichst bei sich behalten. Sollten Sie überlange Beine haben, achten Sie darauf, dass vor Ihnen niemand sitzt oder genug Beinfreiheit gegeben ist (siehe auch Moentis' Angaben unter "kinokritik"). Die anderen werden es Ihnen danken. |
| 07.10.2003 |
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| Der moenti |
| Chipstüten öffnen |
| Es gibt genau einen optimalen und von mir empfohlenen Zeitpunkt und eine Art und Weise, wie sich im Kino Chipstüten (so sie denn unbedingt dazu gehören müssen) so öffnen lassen, dass Sie nicht allen Umsitzenden auf die Nerven fallen. Dies ist der Zeitpunkt direkt nach der Werbung, wenn noch einmal kurz das Licht angeht. Die Tüte wird nicht vorsichtig und quälend, sondern mit Verve und Entschlossenheit aufgerissen - am besten so, dass gleich ein paar durch die Gegend fliegen, dann haben Ihre Umsitzenden auch ein paar davon und ggf. auch etwas zu lachen... |
| 23.12.2003 |
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| Der moenti |
| Füße auf den Vordersitz legen |
| Egal wie sauber Ihre Füße, egal wie sauber Ihre Schuhe sind - diese Geste ist dem Kinobesitzer gegenüber die reine Unverschämtheit und Zeichen von Disrespekt. Kleine, altmodische Denkhilfe: stellen Sie sich einfach vor, jemand legt bei Ihnen zuhaus die Füsse auf den Tisch oder auf andere Möbel. Sollte es Ihnen aufrecht sitzend nicht gut gehen, müssen Sie eben da durch bzw. dürfen Sie einfach keinen Kinosaal betreten. Moenti sagt: no way. |
| 14.11.2003 |
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| Der moenti |
| Gespräche |
| ...sind nach der Werbung und zu Beginn des Films einzustellen. Sollten Sie einen Kommentar los werden wollen, ist er im Flüsterton abzusondern. Manche Kinobesucher vergessen erstaunlicherweise, dass es hörende Umsitzende gibt, und die Aufmerksamkeit auf die Leinwand nur ungern geteilt wird. |
| 12.02.2004 |
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| Der moenti |
| Handies |
| Lassen Sie Ihr Handy grundsätzlich zuhaus oder im Auto. Es macht keinen Sinn, im Kino gesprächsbereit zu sein; jedes Gespräch würde hier nur stören (auch wenn Sie sich das nicht vorstellen können). Sind Sie werdender Vater oder in einer ähnlich prekären Situation, gibt es sicherlich noch einen späteren Zeitpunkt, zu dem Sie sich Ihren Lieblingsstreifen ansehen können. Sollten Sie - aus welchen Grund auch immer, grundsätzlich für jemanden ständig unabdingbar sein, ist das geringste Entgegenkommen an Ihre Mitmenschen der altbewährte Vibrationsalarm. |
| 16.09.2003 |
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| Der moenti |
| Küssen |
| Küssen ist zu jeder Zeit auf jedem Platz erlaubt, so es keine allzu lauten Schmatzgeräusche macht und Sie sich Mühe geben, allzu wilde Bewegungen zu vermeiden. Moenti gibt jedoch zu bedenken, dass Sie erstens durchaus Geld sparen könnten, wenn Sie sich zuHause küssen, und zweitens möglicherweise den Menschen auf den Plätzen hinter Ihnen eine depressive Verstimmung ersparen. Kompromiss: begeben Sie sich einfach in die hinterste Reihe. |
| 07.10.2003 |
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| Der moenti |
| Sitzplatzreservierung |
| Manche Kinos pflegen die Unkultur der Sitzplatzverpflichtung via Eintrittskarte. Sollte auf "Ihren" Plätzen schon jemand sitzen, weichen Sie in Gottes Namen auf andere Plätze aus, selbst wenn Sie dann nicht neben ihrem/ihrer/ihren Liebsten sitzen können - immerhin hat man während des Filmes eh die Gespräche einzustellen. Es gibt kaum etwas Peinlicheres als das Platz-machen-Müssen im Kino: wo es dunkel ist, wo man im Aufstehen schon wieder die Sicht versperrt, wo das die-Reihe-Verlassen meist allzu umständlich ist. Bitte: gewöhnen Sie sich diese deutsche Unart des übertriebenen Gehorsams ab! Es dankt: Moenti. |
| 17.10.2003 |
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| DVDs |
| Billig-DVDs haben Zukunft |
| Beim Stöbern in den diversen Läden für die Komplettierung meiner Lieblingsfilm-Sammlung stelle ich immer wieder fest, dass das Angebot an mittlerweile auch guten Filmen sowie Klassikern nicht nur stetig wächst, sondern auch immer günstiger wird. Die Unverschämtheit, die sich Disney/Pixar erlaubt (ein Kinderfilm für an die 30 Euro anzubieten), kann auf Dauer nicht durch gehen. Sobald die Industrie begreift, dass DVDs für maximal 12 Euro weg gehen wie geschnitten Brot, werden sich hoffentlich sämtliche Preise nach unten anpassen. So hofft Cinemoenti. |
| 03.09.2005 |
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| DVDs |
| Fehlende Features |
| Was ich auf den meisten DVDs vermisse, ist: - eine Texttafel mit der Angabe der deutschen Synchronstimmen sowie - eine Audiospur für Blinde und Menschen mit stark eingeschränktem Sehvermögen. Es ist bekannt, dass auch Blinde gerne Filme sehen, indem sie z.B. mit Freunden ins Kino gehen und sich die Informationen, die sich akustisch nicht erschließen, erzählen lassen. Außerdem sind praktisch alle Kinos nicht mit Kopfhörern für Blinde ausgestattet, auf denen die entsprechend erklärende Stimme zu hören ist; da wäre doch DVD das ideale Medium! |
| 24.05.2006 |
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| DVDs |
| Noch nicht gefundene DVDs: |
| "Cinema Paradiso" "Jahre der Zärtlichkeit" "Das Kuckucksei" "Nacht, Mutter" "Passion Fish" Tatsächlich im Handel: "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" "Endstation Sehnsucht" Für Tipps bin ich immer dankbar! |
| 18.12.2006 |
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| DVDs |
| Warnung vor schlechten DVDs |
| - "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" lohnt den Kauf nicht, obwohl der Film an sich eine Perle ist. Allerdings lebt er vor allem von seiner Lichtsetzung, die der Hauptfigur, dem Maler Vermeer und dessen Lichtsetzung nachempfunden ist. Die Qualität dieser DVD lässt quasi nichts von dieser faszinierenden Facette des Filmes übrig und beraubt ihn damit um ein Wesentliches. Warten Sie lieber, bis Sie die Möglichkeit haben, ihn einmal auf der Leinwand zu sehen oder bis es eine bessere DVD-Version gibt (was kaum zu hoffen ist). Eine Schande für den Verleih! Vom Horrorklassiker "The Fog - Nebel des Grauens" gibt es besonders schlechte und recht gelungene Kopien. Beim Kauf unbedingt aufpassen! |
| 09.07.2005 |
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| Fachvokabular |
| Achse / Achssprung |
| Für den nicht geschulten Kinobesucher lässt sich das Achs-Fänomen recht einfach erklären: Im konventionellen Sinne hat der Kameramann die Achsen respektiert und gemeistert, wenn Sie beim Betrachten einer Szene nie das Gefühl dafür verlieren, wer wo im Raum steht oder wer wo am Tisch sitzt und wen ansieht. Sobald Sie das ungute Gefühl beschleicht: "Hä? - Wie stehen die denn jetzt zu einander, wo guckt die denn jetzt hin, die gucken sich ja gar nicht an!", haben Sie es wahrscheinlich mit einem Achs-Sprung zu tun. Seit geraumer Zeit ist der Achs-Sprung jedoch Stilmittel geworden nicht nur in der Werbung, sondern auch in hochkarätig besetzten Hollywood-Filmen (ein frühes Beispiel: "Wag The Dog". Aus der Achs-Problematik eine religiöse Frage zu machen ist falsch, da Sehgewohnheiten sich mit filmischen "Provokationen" ändern, sie reifen und viel mehr zu abstrahieren vermögen als der gemeine Zuschauer zehn, zwanzig Jahre zuvor. |
| 29.10.2003 |
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| Fachvokabular |
| Jumpcut |
| Ein Jumpcut findet i.d. Regel dann statt, wenn das Bild ohne erkennbaren Grund "springt", so als wäre der Film kaputt. Gerne angewandtes Stilmittel in "Vorsprechsituationen", "Aufräumsituationen" oder ähnlichem. Zu unterscheiden ist der echte Filmriss vom Jumpcut in der Form, dass beim Filmriss um wenige Sekunden verzögert auch ein Tonsprung folgt, beim Jumpcut hingegen nicht. |
| 16.11.2003 |
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| Fachvokabular |
| Schärfentiefe |
| ...drückt den Bereich aus, in dem der Raum vor der Kamera später auf dem projizierten Bild scharf erscheint (physikalisch ist die Tiefe der Schärfe ein Punkt, nicht aber für unser Auge). Fatalerweise hört man immer wieder das Wort Tiefenschärfe, was es nicht geben kann, da eine Tiefe keine Schärfe haben kann, sondern nur die Schärfe eine Tiefe. |
| 29.10.2003 |
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| Komponisten |
| Newman, Thomas |
| Entdeckt als DEN innovativen Score-Schreiber der 90er Jahre habe ich Newman über den Film "Der Duft der Frauen". Diese Musik war - als reines Hörerlebnis - ein wirkliches Erlebnis und weit weg von allem bisher gehörten: geprägt von Experimenten mit schwebenden Klängen, Dissonanzen und ausgefallener Instrumentierung. Newman ist dann zu einem der begehrtesten Komponisten avanciert, schrieb unter anderem für den "Pferdeflüsterer", "Shawshank Redemption", "American Beauty" (Oscar-Nominierung), "Findet Nemo". Seine letzte interessante Arbeit war der Score zur HBO-Serie "Six Feet Under - Gestorben wird immer". Leider ist er neuerdings weniger kreativ als dass er seinen eigenen Stil nur noch derart penetrant kopiert, dass man viele Scores kaum noch auseinanderhalten kann. Sei ihm das kreative Brachliegen zugestanden; hoffen wir auf weitere Innovationen von Newman! |
| 11.09.2005 |
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| Kritik an Kritik |
| DIE ZEIT |
| (Filmkritiken im Feuilleton-Teil) Nun, selbstverständlich zeugen die ZEIT-Artikel durch die Bank von Sachverstand und Eloquenz. Die Kritiken in der ZEIT lassen sich wunderbar lesen und geben mir manches Mal Grund, mein bisheriges Urteil über einen Film neu zu überdenken. Merkwürdig finde ich es aber, dass in der ZEIT der selbe Film hart angegriffen werden kann, um dann Ausgaben später unter "sehenswert" aufgelistet zu werden. |
| 03.09.2005 |
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| Kritik an Kritik |
| epd Film |
| Durchweg solide und das Abo wert. Die Autorinnen und Autoren verbinden allesamt Sachverstand mit gutem Stil. Mein persönlicher Favorit unter den Filmmagazinen. |
| 04.06.2005 |
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| Kritik an Kritik |
| film-dienst |
| Es reicht. Ich hatte den Film-Dienst abonniert in der Hoffnung, Informationen über Filme zu bekommen. Abgesehen von einem denkbar schwülsigen, selbstverliebten Stil macht das Blatt einen Fehler, der sich verbietet: es verrät mit ignoranter Regelmäßigkeit Verlauf und Ende und Form eines Filmes in seiner Gänze. So geschehen bei "Pieces Of April" oder "Before Sunset". Redaktionelle Schlampigkeit krönen das Ganze ("Große Haie - kleine Fische" käme von den Pixar-Studios...). Ich werde mich an dieser Stelle später noch ausführlicher auslassen - erstmal werde ich diese vermeintliche kritische Instanz abbestellen. |
| 10.10.2004 |
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| Kritik an Kritik |
| Schnitt |
| Von dieser Filmfachzeitschrift, die leider recht selten erscheint, halte ich viel. Sämtliche Artikel haben stilistisch ein durchgehend hohes Niveau, informieren, ohne alles vorweg zu nehmen (ganz wichtig) und machen Freude zu lesen. Die visuelle Nüchternheit (s/w-Abbildungen, strenges, gleichförmiges Layout) tun der Sache keinen Abbruch, im Gegenteil. |
| 17.11.2004 |
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| Kult |
| Dogville |
| Dieser Film ist für mich einer der besten des Jahres 2003 und ein nicht nur gelungenes Stück Unterhaltung, sondern - selten, selten! - ein gutes Stück Trainingscamp fürs Gehirn in Sachen moralischer Fragen das gesellschaftliche Miteinander betreffend. Die Form ist bei aller Experimentierfreude von Triers' souverän und brillant, und ich werde immer wieder einen Grund finden, ihn mir noch einmal und noch einmal anzusehen! |
| 29.10.2003 |
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| Kult |
| Große Rennen von Belleville, Das |
| ...ist als DVD erhältlich. Das Ansehen auf dem Fernsehbildschirm macht erstaunlich viel Spaß, gerade an Stellen, in denen das Fernsehen selbst eine Rolle spielt. Dieser Trickfilm ist so detailfreudig und künstlerisch originell gemacht, dass mich das Wiedersehen genauso begeistert hat wie das Entdecken im Kino. Lohnt!! |
| 17.11.2004 |
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| Kult |
| Harry & Sally (neue DVD) |
| Dass "Harry und Sally" die beste romantische Komödie bis heute ist, scheint mir unabstreitbar. Nun schickt uns der Himmel eine neue DVD mit erquicklichem Bonusmaterial. Da sind einige nie gezeigte, kurze Sequenzen nebst einem langen Feature mit tief blickenden Interviews sämtlicher Beteiligten. Die Komposition dieses Features ist so genial wie der Film, auf den es sich bezieht. Ein Muss. |
| 27.11.2003 |
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| Kult |
| Kramer vs. Kramer (DVD) |
| Auf der o.g. DVD gibt es ein langes MakingOf, in dem sämtliche Protagonisten (inzwischen einiges älter) über ihre persönlichen Erfahrungen bei der Entstehung des Films berichten. Zum Heulen schön! |
| 07.10.2003 |
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| Kult |
| Mein Leben ohne mich |
| Diese Produktion ist mein Evergreen-Kultfilm - als hätte es ihn schon immer gegeben und als dürfe er nimmer aus den Mediatheken sämtlicher Cinephilen verschwinden. Soundtrack und DVD sind mittlerweile beide im Handel erhältlich. Ich hoffe, dieses kleine Wunderwerk an filmischer Eleganz und Eloquenz erfährt eine entsprechende Würdigung durch das Publikum. |
| 01.11.2004 |
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| Regisseure |
| Akin, Fatih |
| Er ist mein Hoffnungsträger unter den jungen Regisseuren (*1973, HH). Mit durch die Bank höchst lebendigen und glaubwürdigen Filmen wie "Im Juli", "Solino" und (hoffentlich nicht) zuletzt "Gegen die Wand" beweister filmisches Gespür vom Feinsten. Seine Geschichten pulsieren, sie erzählen blutig, beweglich, unerwartet, bunt, wild vom Jung sein, vom Fehler machen, von den großen Lernprozessen im Leben und vor allem von der Fremde. Akins' Arbeit erinnert nicht nur an Almodóvar, sondern ist für meinen Geschmack überzeugender, weil weniger künstlich und überzeugte mich bisher so, dass ich nur noch mit weiteren Highlights von ihm rechne. |
| 13.03.2004 |
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| Regisseure |
| Forman, Milos |
| * 1932 in Cáslav, CS Schon sehr früh, 1967, drehte Forman mit dem "Feuerwehrball" eine Komödie, die seine Handschrift voll und ganz markierte: humorvoll, subtil, elegant, beißend ironisch, einfach klasse. Das ist bis heute so geblieben. Forman sucht sich die Außenseitergeschichten und macht daraus dramaturgische Meisterwerke, die unterhalten. Beispiele: The People vs. Larry Flynt, Amadeus, Der Mondmann, Einer flog über das Kuckucksnest. Muss ich mehr sagen? Dieser Mann ist ein Meilenstein im Business - würde er doch bloß noch mehr Filme machen... |
| 27.04.2004 |
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| Regisseure |
| Polanski, Roman |
| Nach derart vielen Meisterwerken von "Rosemaries Baby", über "Der Mieter", bis hin zu "Der Pianist" wird es höchste Zeit, dass Herr Polanski einen Ehrenoscar für sein Lebenswerk erhält. Jetzt ist die Zeit. |
| 13.04.2004 |
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| Schauspieler |
| Brühl, Daniel |
| ...ist meines Erachtens DIE Hoffnung des deutschen Kinos. Kein Film mit ihm, der mich nicht gepackt hätte, und das bei dem hohen Peinlichkeitsgrad des deutschen Gegenwartskinos an sich! Ich wünsche diesen Mann noch oft spielen zu sehen - er macht uns vor, wie es gut gehen kann! |
| 09.11.2003 |
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| Schauspieler |
| Clooney, George |
| ist der beste Beweis dafür, dass manche Schauspieler einfach nur eine gute Führung brauchen. In "Ein (un)möglicher Härtefall" von Joel Coen z.B. legt er eine komische und differenzierte Selbstironie an den Tag, die einfach nur umwerfend ist. Nehmen Sie sich diesen Film vor und werden Sie für immer Fan von George Clooney! |
| 11.11.2003 |
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| Schauspieler |
| Craig, Daniel |
| ...geboren 1968 in Liverpool, hat der Schauspieler Craig bislang in über 40 Filmen mitgewirkt und ist uns doch noch kein Begriff. Noch. Der Mann gehört beachtet. Der Mann kann spielen. Der Mann ist sexy, präsent und wandelbar. Dem Mann stehen Hauptrollen zu. Achten Sie auf Daniel Craig! ("Elizabeth", "Enduring Love", "Munich", "The Mother - Die Mutter" u.a.) |
| 23.07.2006 |
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| Schauspieler |
| Król, Joachim |
| Seit - ja, seit wann eigentlich? - vielleicht seit dem "bewegten Mann" von Wortmann umgibt diesen Mann der Nimbus des guten Schauspielers. Mag sein, dass er immer fleißig seine Texte auswendig lernt und sie sauber spricht, aber viel mehr kann ich da wirklich nicht erkennen! Nicht in einer einzigen Rolle habe ich im Ansatz das Bemühen um schauspielerische Facetten auch nur ahnen können - wie also bitte entsteht ein solcher Ruf vom Guten Schauspieler?! |
| 09.11.2003 |
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| Schauspieler |
| Schönemann, Hinnerk |
| In "Kroko" wirkt Schönemann derart authentisch, dass man ihn für einen Laiendarsteller halten könnte. In "Emmas Glück" überzeugt er mit dem liebenswerten, hoffnungslos in die Hauptfigur verliebten Möchtegern-Macker, dass es eine einzige Freude ist. Dem Mann gehören Hauptrollen angedient - je früher je besser. |
| 29.08.2006 |
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| Schauspielerinnen |
| Clarkson, Patricia |
| Geburtsdatum und -ort noch nicht eruiert. Sie spielt seit 1986 in etlichen USA Off-Projekten und top besetzten Filmproduktionen mit, häufiger auch in Hauptrollen. Auffallend ihre Auftritte in "The Green Mile" neben Tom Hanks, in "Dogville" neben Nicole, weiter in "Pieces of April" oder "The Station Agent" in Hauptrollen, so auch eine Nebenrolle in der aktuellen Serie "6 Feet Under". Die Präsenz und leuchtende Zerbrechlichkeit der Clarkson sind für mich Qualitäten, die ich bislang eigentlich mit Susan Sarandon assoziiert hatte. Patricia Clarkson steht dem jedoch in nichts nach. Was sie transportiert ist echt, kraftvoll und durch und durch liebenswert. Übrigens wurde sie auch mit einer großartigen Synchronstimme bedacht, wofür man dem Himmel (den Studios) danken mag. Auf dass sie ihren Weg weiter gehe und uns noch oft mit ihrer Leinwandpräsenz beglücke. |
| 10.10.2004 |
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| Schauspielerinnen |
| Kidman, Nicole |
| Sie hat ihren derzeitigen Ruhm redlich verdient. Seit der Trennung vom neurotischen Cruise (sie wird durch die Hölle gegangen sein) werden die Interpretationen ihrer Figuren immer facettenreicher, tiefer und strahlender. Während sie noch in "The Hours" in einer zwar interessanten aber stagnierenden Pose (Depression) verharrte, zeigt sie in "Dogville" derzeit ein schauspielerisches Spektrum, das vor Reduktion permanent zu implodieren scheint. Das ist faszinierend, das ist überaus beachtlich, das ist groß. |
| 26.10.2003 |
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| Schund & Schande |
| DVD: Ein Käfig voller Narren |
| Es ist kaum zu glauben, was dem Filmliebhaber hier zugemutet wird: es ist nicht nur so, dass hier unterschiedliche Synchronstimmen für die selben Personen genommen wurden, nein, die Wechsel der Stimmen (und die Unterschiede sind eklatant!) finden teilweise WÄHREND einer Szene statt! Dieser Makel macht das Juwel praktisch ungenießbar. Na Glückwunsch! |
| 07.10.2003 |
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| Schund & Schande |
| DVD: Psycho |
| Das Grauen beginnt mit dem Vorspann, der sonst zu den legendären gehört. Die Macher der DVD haben ihn gerafft, zu stark gerafft als dass es nicht auffallen würde: die Musik klingt wie aus einem MickeyMouse-Film und die Animation ist zu hektisch. NICHT KAUFEN! |
| 27.12.2003 |
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| Seltsame Trends |
| Wo sind die Vorspänne? |
| Bei einigen großen Filmen, gerade bei großen Filmen fällt mir jetzt wiederholt auf, dass es definitiv und unleugbar keinen Vorspann gibt! Das fühlt sich an, als würdest du ein Buch zu lesen beginnen, ohne es vorher aufgeschlagen zu haben: bescheiden. Ich habe keine Idee, wie das gemeint ist, welche Faktoren zu so einer Entscheidung führen - irgendwann werden wir es erfahren. Für mich fällt dies jedoch unter die Rubrik 'Unarten auf der Leinwand'. |
| 08.09.2003 |
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| Sparen |
| DVD Billigliste |
| Billy Elliot für knapp 10 Euro bei Saturn! |
| 22.12.2003 |
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| Sparen |
| Get2Card (Berlin) |
| Die Get2Card-Karte in Berlin verspricht in der Werbung den Spaß für zwei zum Preis von einem: "Mit der get2Card bekommst Du das Doppelte zum einfachen Preis..."/"Pay One, Get One Free" usf. Man denkt also, man spart 50 % vom üblichen Preis der Kulturveranstaltungen. Denkste - hier mein Erfahrungsbericht. (Stand: März 2004) Gültigkeit: Juni 03 bis Juni 04. Preis Get2Card: 60 Euro. Durchschnitts-Ersparnis pro Karte: knapp drei Euro. Preiserlass im Schnitt: unter 30 %. Gesamtbilanz noch über 10 Euro im Minus. Nicht im Angebot u.a.: Kultkino "Babylon" am Alex Kino Hackesche Höfe. Brotfabrik in Friedrichshain. Kulturfabrik in Prenzl'berg. Wird fortgesetzt, Fazit erfolgt Juli 04. |
| 10.03.2004 |
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| Synchronstimmen (m) |
| Dogville Offstimme |
| Ich muss heraus finden, wer die Offstimme in "Dogville" gesprochen hat. Diese Stimme ist unbezahlbar; der Mann hat alles richtig gemacht. Er interpretiert, ohne künstlich zu wirken, eine Qualität, die heute im Radio seltener angetroffen wird: Seele. Allein für diesen glamourös unprätentiösen Erzähler lohnt sich ein Besuch von dem ohnehin gelungenen Film. |
| 11.11.2003 |
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| Trailer |
| Ein (un)möglicher Härtefall |
| Dieser Trailer zeigt, wie es nicht geht: er hat zwar etwas mit dem Film zu tun, aber nichts mit seinem Esprit. Lassen Sie sich nicht zurückschrecken von der Werbung und gehen Sie in den Film! |
| 11.11.2003 |
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| Trailer |
| Findet Nemo |
| Wer den Film kennt muss zugeben, dass sich die Cutter mit diesem Trailer ein paar Schulterklopfer verdient haben. Die Komik, die durch das Umschneiden einiger Szenen entsteht, verspricht genau das, was auf den Zuschauer zu kommt, ohne es wirklich zu verraten. Großartig! |
| 27.12.2003 |
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| Trailer |
| Kalender Girls |
| Diese Werbung zeigt, wie's gemacht wird. Der Schnitt ist originell und komisch, er deutet die Geschichte an, lässt genug offen und macht absolut Lust auf den Film. Leider kommt der gesamte Film diesem Versprechen meines Erachtens nicht wirklich nach... |
| 12.02.2004 |
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| Trends |
| Der Deutsche Film |
| ...setzt sich durch. Seit geraumer Zeit finden sich wieder Stoffe, die - mal bodenständig, meist aber abgedriftet - Neues zu bieten haben. Nicht alles davon ist wirklich gut ("Die fetten Jahre..."), aber durch die Bank alles bemerkenswert! Weiter so! |
| 03.09.2005 |
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| Trends |
| Dokumentationen |
| Es fing wohl an mit Moores' "Fahrenheit 9/11", der bitterbösen Doku über Bushs' vermeintlich heiligen Krieg gegen den Irak. Seine Doku war polemisch, und deswegen vor allem eines: unterhaltsam. Es war wohl dieser Film, der langsam aber sicher eine Welle unterschiedlichster Dokumentationen lostrat, von "Super Size Me" über "Sein und Haben" bis zu "Rhythm is it!". Moore selbst ließ eine weitere Doku folgen, und gerne werden Dokus von sehr ähnlichen Dokus gefolgt, ganz nach dem Hollywood-Sequel-Prinzip. Warum auch immer dieser Trend funktioniert, ich halte ihn für gut und sinnvoll. Mehr so genannte Wahrheit auf die Leinwand (die ja immer und überall zwangsläufig subjektiv gefärbt ist), mehr Realität, erreicht möglicherweise ein neues Publikum und erzeugt - möglicherweise - hier und da mehr Verantwortungsbewusstsein. |
| 14.01.2006 |
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| Trends |
| Tod & Sterben |
| wird gerade besonders intensiv diskutiert auf der Leinwand. Mein Leben ohne mich, Sein Bruder, Die Invasion der Barbaren... Selbst Findet Nemo beginnt gleich mit dem Ableben einer ganzen Großfamilie und ist danach geprägt von der Verlustangst des Hinterbliebenen Vaters. Im Fernsehen kommt 2004 die Serie "Six Feet Under - Gestorben wird immer" zu laufen - die Protagonisten stellen die Familie eines Bestattungsunternehmens dar... das hat viel komisches Potenzial. Mir gefällt dieser Trend; zu lange war das Quasi-Tabuthema nicht angerührt worden, und die Ideenvielfalt, die wir serviert bekommen, ist höchst erfrischend und beglückend. |
| 12.02.2004 |
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| TV Kritik |
| RTL / Der Bachelor |
| ...ist in etwa das Musterbeispiel für die abgrundtiefe, Menschen verachtende Geschmacklosigkeit, die nur das private Fernsehen zu produzieren keine Skrupel hat. Meine schlimme Befürchtung ist, dass die, die hier den seit langem abartigsten Seelenstriptease hinlegen, dafür mit einem müden Taschengeld abgespeist werden. Ein Alptraum. |
| 17.06.2004 |
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| TV Kritik |
| VOX / Six Feet Under |
| Diese Serie von Alan Ball, dem Autoren von "American Beauty" kommt dieses Jahr im Free TV auf uns zu. Die dürfen Sie auf keinen Fall verpassen! Die TIMES schrieb: "Diese Serie ist mit Abstand das Beste, was das Fernsehen zu bieten hat" - ich stimme dem vorbehaltlos zu. |
| 12.12.2004 |
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| TV Kritik |
| ZDF / Kommissar Beck |
| Dieser TV Krimi aus Schweden/Deutschland ist edel wie das Schweigen der Lämmer, dabei aber seriöser und weniger aufdringlich. Hervorragend besetzt, spannend, authentisch und vielschichtig geschrieben und in jeder Kleinigkeit (Licht, Ausstattung, Statisterie...) minutiös ausgearbeitet. Kleine Schmunzler inclusive! ZDF sei Dank ohne Werbeunterbrechung... Synchronisation: bei den meisten Stimmen hervorragend (leider nicht bei Beck selbst) Tolle Fernsehunterhaltung! |
| 12.12.2004 |
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| Werbung |
| H & M |
| Im Jahre 2005 kommt unter dem Titel "Romeo & Jula" eine Kurz-Oper auf die Leinwand, die mich fast den Verstand kostet. Eine Schwarze und ein Weißer finden und lieben sich, er wird abgeknallt, und sie singt sich - trauernd - die Seele aus dem Leib, während Bullen und Passanten sich auf offener (Studio-)Straße um sie scharen. Das Ganze dauert gefühlte 15 Minuten und ist mit das Schlimmste, was ich bislang unter der Bezeichnung Werbung erleben durfte. Hoffentlich geht dieses Projekt ordentlich in die Hose. |
| 07.10.2005 |
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| Werbung |
| Langnese |
| Ich kann mir nicht helfen, bei der Langnese-Werbung ist mir unwohl. Produkte wurden ja schon immer über Sex verkauft, aber selten war er so seelenlos. Wenn das so weiter geht, zeigen sie demnächst Hardcorepornos vor dem Hauptfilm. |
| 09.09.2003 |
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| Wie geht das? |
| Autofahrten / innen |
| Mir fällt immer wieder auf, dass in Sequenzen, die während einer Autofahrt spielen und im inneren des Wagens gefilmt wurden, der Horizont eine Idee zu tief liegt (auch die anderen Autos). Ist es denn so, dass hier die Wagen fürs Filmen auf einen niedrigen Laster oder Transporter gestellt werden, und die Räder der gefilmten Wagen nicht zum Ausgleich abmontiert werden? Ich meine, das geht auch glaubhafter. |
| 13.09.2003 |
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| Wie geht das? |
| Synchronisation |
| Verläuft in mehreren Schritten: 1. Die Texte werden aus dem Original wörtlich übersetzt. 2. Die übersetzten Texte werden so ins Umgangssprachliche übersetzt, dass die Laute mit den Mundbewegungen übereinstimmen. Ein Klassiker: "What are you talking about?" wird zu "Wovon redest Du überhaupt?". 3. Satz für Satz, oder besser: Take für Take werden diese Sätze im Studio bei laufendem Film aufgenommen, bestenfalls von SchauspielerInnen, nicht von so genannten Promis. In seltenen Fällen (Anke Engelke) geht beides zusammen. |
| 18.09.2005 |